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Dienstag, den 25. November 2014 um 18:03 Uhr

Zivile Übergangsregierung in BurkinaFaso

Liebe Freunde des Solidaritätskreises Westafrika e.V.

Ich möchte Sie kurz darüber informieren, dass in Burkina Faso wieder Ruhe eingekehrt ist und eine zivile Übergangsregierung den Staat regiert, bis im November 2015 neue Wahlen stattfinden. In der Anlage finden Sie den letzten Newsletter der Deutsch-Burkinischen Freundschaftsgesellschaft, in dem ausführlich mit Fotos über die Ereignisse berichtet wird.
Unser Repräsentant Anselm Sanou hat mir mitgeteilt, dass die Bauarbeiten an unseren 14 Schulen, die zur Zeit im Bau sind, ununterbrochen fortgingen, und ich habe ihm das für 2014 noch benötigte Geld überwiesen. Unser 2. Vorsitzender Götz Krieger hat den Umsturz auch gut überstanden und wird am 2. Dezember zurückkommen. Wir haben nunmehr unsere Flüge vom 18.01. bis 31.01.2015 gebucht und gehen davon aus, dass unsere Rundreise stattfinden kann. Wir hoffen, dass uns Ebola nicht daran hindert, denn bei einem Ausbruch von Ebola werden eventuell größere Veranstaltungen untersagt.

In dem Anschreiben, mit dem wir unseren Jahresbericht versandt haben, wurde leider die IBAN-Nummer des Solidaritätskreises Westafrika falsch angegeben. Sie lautet richtig: DE77 5865 1240 0002 0101 71 BIC MALADE51DAU bzw. Konto 201 017 1 bei der Kreissparkasse Vulkaneifel BLZ 586 512 40.

Wir wünsche Ihnen eine gute Adventszeit

Ihr Charly Simonis,
1. Vorsitzender des Solidaritätskreises Westafrika e.V.
Martinstraße 6 in 54576 Hillesheim
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Mittwoch, den 12. November 2014 um 18:43 Uhr

Unruhen in Burkina Faso

Wie Sie bereits aus der Presse erfahren haben, gab es in Burkina Faso Unruhen, weil der bisherige Präsident Blaise Camporé, der schon seit 27 Jahren das Land regiert, die Verfassung ändern wollte, um wiedergewählt werden zu können. Das Parlamentsgebäude wurde abgebrannt, Camporé hat sein Amt niedergelegt und ist in die Elfenbeinküste geflohen. Das Militär hat die Macht übernommen und den Vizechef der Präsidentengarde Isaac Zida zum Übergangsstaatschef ernannt. In einer Fernsehansprache sagte er „ Er wolle die staatliche Kontinuität wahren und in Zusammenarbeit mit den Parteien und der Zivilgesellschaft für einen ruhigen demokratischen Übergang sorgen. Das Streben der Jugend nach demokratischem Wandel werde weder verraten noch enttäuscht werden.“

Über den gewaltsamen und zerstörerischen Verlauf dieser Revolution und die zahlreichen Plünderungen haben wir uns sehr geärgert. Es bleibt abzuwarten, ob es wirklich demokratische Wahlen gibt oder ob Burkina Faso in Zukunft von einer Militärdiktatur regiert wird. Unsere Schulbauprojekte liegen jedoch auf dem Land und sind nicht gefährdet. Ich gehe davon aus, dass sie ohne größere Schwierigkeiten durchgeführt werden können. Der Staat wird nun noch weniger Geld haben, Klassen zu finanzieren. . Die Zusammenarbeit mit den Behörden, die sich ja neu orientieren müssen bzw. wo neue Leute neue Pöstchen bekommen, wird vorerst sicherlich nicht besser werden.

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Montag, den 12. Mai 2014 um 00:00 Uhr

(Hillesheim) Die burkinische Botschafterin Marie Odile Bonkoungou Balima hat die Arbeit des Vereins "Solidaritätskreis Westafrika" gewürdigt. Dafür kam sie aus ihrem Berliner Büro gemeinsam mit Senator Elmar Pieroth ins Rathaus Hillesheim. Dabei hat sich die Botschafterin ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Beim Empfang im Hillesheimer Rathaus tragen sich die burkinische Botschafterin Marie Odile Bonkoungou Balima (vorne links) und der Politiker Elmar Pieroth (vorne rechts) ins Goldene Buch ein.

Hillesheim. "Es gehört zu unserem Leben, uns für die Kinder in Burkina Faso einzusetzen", brachte der Solidaritätskreis-Vorsitzende Karl-Wilhelm Simonis seine eigene Motivation und die von Götz Krieger und den weiteren Mitstreitern und Förderern am Ende des Empfangs auf den Punkt. Simonis betonte: "Seit wir 1991 die erste Schule in Burkina Faso gebaut haben, hat sich viel verändert. Vor allem die Denkweise, dass Bildung auch für Mädchen unabdingbar ist."

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Donnerstag, den 08. Mai 2014 um 00:00 Uhr

Liebe Freunde des Solidaritätskreises,

am vorigen Mittwoch war ein ganz besonderer Tag für unseren Verein. Die burkinische Botschafterin kam von Berlin aus nach Hillesheim, um unsere Arbeit zu würdigen und „Danke“ zu sagen. Dies war für uns eine große Ehre und darüber haben wir uns sehr gefreut.

Heute habe ich unseren neuen Zuschussantrag an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geschickt. Wir wollen im Rahmen unseres neuen Schulbauprogramms 2014-2016 26 neue Collèges (Realschulen für die Klassenstufen 7 -10) bauen, 20 vorhandene Collèges um jeweils 4 Klassen erweitern und 3 neue Grundschulen finanzieren. Rund 14.000 Kinder sollen eine Fortbildungsmöglichkeit erhalten und in ordnungsgemäßen Klassen unterrichtet werden. Damit die Lehrer in den Dörfern gut untergebracht werden können, wollen wir 26 Lehrerhäuser bauen. Falls jedoch der nächste Tiefbrunnen weiter als 700 m von der Schule entfernt ist, darf sich das jeweilige Dorf statt des Lehrerhauses einen Brunnen wünschen. Burkina Faso hat 45 Provinzen.  Wir bauen unsere Schulen in 23 Provinzen, vor allem in Grenznähe, wo kein anderer Verein mehr aktiv ist. Unsere Gesamtinvestitionen würden ca.  2,1 Millionen Euro betragen. Wir hoffen, dass uns das BMZ einen Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro gewährt. 280.000 Euro wollen wir von unserem Verein aus investieren und einen Wert von 254.000 Euro steuern die 49 Dörfer bei, indem sie Sand, Kies und Steine sammeln und zu den Baustellen transportieren.

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Sonntag, den 29. Dezember 2013 um 12:40 Uhr

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat uns am 29.Oktober für unser neues Schulbauprogramm  2014-2015 einen Zuschuss in Höhe von 1.400.000 Euro bewilligt. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir wollen zusammen mit unseren Spendengeldern im nächsten Jahr 42 Collèges  (= Realschulen) und 28 Lehrerhäuser bauen und für rund 12.600 Kinder dauerhaft neue Schulplätze schaffen. Jeder Schulplatz wird nur ca. 127 Euro kosten. Die genaue Planung ersehen Sie in der Rubrik „Projekte“. Wenn der nächste Tiefbrunnen weiter als 700 m von der geplanten Schule entfernt liegt, dürfen die Dörfer selbst entscheiden, ob sie lieber ein Lehrerhaus oder einen Tiefbrunnen haben wollen. Wenn wir einen Brunnen bohren, kommt die Investition allen Kindern und der gesamten Dorfbevölkerung unmittelbar zugute, da diese dann gutes Trinkwasser haben und zahlreiche Krankheiten vermieden werden.

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