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Dienstag, den 24. November 2015 um 14:18 Uhr

Oleftaler Benefizturnier erneut eines der größten Mädchenfußballturniere im Rheinland – Unterstützung durch Teams von Bayer Leverkusen und dem FC Köln

Weltweit zieht der Fußball Kinder und Erwachsene in seinen Bann. Er schafft eine Gemeinsamkeit und Verständigung zwischen den Menschen.  Dieses Band zwischen den Menschen greifen die Fußballjuniorinnen der SG Oleftal mit der Durchführung ihres dritten Benefizturniers „Eine Schule für Afrika“ am Samstag, den 19. Dezember,  in der Halle des städtischen Gymnasiums in Schleiden auf.

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Sonntag, den 22. November 2015 um 10:33 Uhr

Liebe Freunde des Solidaritätskreises Westafrika,

wir haben eine sehr erfreuliche Nachricht: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat uns für unser neues Schulbauprogramm 2015-2018 am 19. November 2015 einen Zuschuss von 1,8 Millionen Euro bewilligt. Am 28. September hatten wir den Antrag eingereicht und darum gebeten, den Zuschuss noch im Jahre 2015 zu bewilligen. Für alle Projektbewilligungen ab dem 01.01.2016 ist nämlich eine Valorisierung der Leistungen der Dörfer in Burkina Faso nicht mehr möglich. Durch die Bewilligung in diesem Jahr wird das Sammeln von Sand, Kies und Steinen durch die jeweilige Dorfbevölkerung und der Transport zur Baustelle noch mal auf die von uns zu erbringende Eigenleistung von 25 % angerechnet, sodass wir nur 13 % der Projektkosten aufbringen und 290.000 Euro weniger Spenden einsammeln müssen. Wir bedanken uns ganz ausdrücklich für die gute und sehr schnelle Bearbeitung unseres Antrags durch das BMZ und die Vorprüfstelle BENGO. Wir wollen im Rahmen dieses Schulbauprogramms in den kommenden zwei Jahren in Burkina Faso 49 Collèges und 2 Grundschulen bauen und die Bohrung von 21 Tiefbrunnen finanzieren. Die Einzelheiten der Projekte ersehen Sie auf der Rückseite unseres Jahresberichts 2015, den wir als Anlage beifügen und Ihnen auch gerne auf Anforderung in gedruckter Form zukommen lassen. Aus der Projektübersicht nach Regionen ersehen Sie ferner, welche Schulen wir insgesamt seit dem Jahre 1991 errichtet haben bzw. errichten werden und in welchen Regionen und Provinzen sie liegen.

Ferner fügen wir Ihnen den 1. Rundbrief von Selina Dimmer als Anlage bei. Sie wohnt seit Mitte August in dem Mädcheninternat der Ordensschwester Véronique Pémou in Banfora und leistet  im Foyer Sainte Monique ein freiwilliges soziales Jahr ab.  Wie man aus der beigefügten Anlage ersehen kann, suchen wir für 9 Mädchen noch Paten, die bereit sind, diese Mädchen mit 25 Euro pro Monat, bzw. 300 Euro im Jahr zu unterstützen. Falls Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bei uns.

Es grüßt herzlich

Michael und Charly Simonis

 
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Dienstag, den 29. September 2015 um 09:35 Uhr

Neuer Projektantrag beim BMZ eingereicht

Burkina Faso hat aufregende Wochen hinter sich. Am 16. September hat die Präsidentengarde geputscht und die Radio- und Fernsehsender besetzt. Es gab 15 Tote. Die Grenzen und der Flughafen wurde geschlossen und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Der Chef der Garde ernannte sich selbst zum Präsidenten. Das Militär stand aber nicht hinter ihm, forderte ihn zum Rückzug auf und marschierte in Ouagadougou ein. Es kam aber bisher nicht zum Blutvergießen, sondern die Präsidentengarde zog sich zurück und man versucht sie aufzulösen und zu entwaffnen. Die für Oktober angesetzten Wahlen wurden erst mal verschoben. Wer sich für Einzelheiten interessiert, findet sie im beigefügten Newsletter der deutsch-burkinischen Freundschaftsgesellschaft.

Am 20. September fand eine Mitgliederversammlung des Solidaritätskreises Westafrika statt, in der Michael Simonis zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Karl-Wilhelm Simonis wird aber weiter als Bevollmächtigter für den Verein tätig sein.

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Mittwoch, den 23. September 2015 um 09:56 Uhr

Aufstand beendet

Ein Ende des Putsches scheint in Burkina Faso greifbar: Laut Augenzeugen haben die Aufständischen ihre Waffen niedergelegt. Wie Medien berichten, ist auch der gefangen gehaltene Ministerpräsident wieder frei.

Der Anführer des Staatsstreichs hatte Burkina Faso und die internationale Gemeinschaft um Entschuldigung gebeten. Nun haben laut Berichten von Augenzeugen Hunderte Putschisten in dem westafrikanischen Land ihre Waffen niedergelegt.

Auch der gefangen gehaltene Ministerpräsident Isaac Zida ist offenbar wieder frei. Laut einem Bericht des örtlichen Radiosenders Omega haben ihn Mitglieder der Präsidentengarde in den frühen Morgenstunden gehen lassen. Er sei nun in seiner offiziellen Residenz in der Hauptstadt Ouagadougou, sagte Lieutenant Boris Nadie, ein Vertrauter Zidas.

Der Militärcoup vor einer Woche wurde vom ehemaligen Geheimdienstchef Gilbert Diendéré und der Präsidentengarde angeführt. Die Putschisten hatten am vergangenen Mittwoch Übergangspräsident Michel Kafando in ihre Gewalt gebracht.

Zur Übergangsregierung stehende Militäreinheiten waren aus ihren Stützpunkten ausgerückt und am Montag in Ouagadougou zusammengekommen. Regierungstreue Truppen hatten den Putschisten zuvor ein Ultimatum gestellt. Dieses wurde nun offenbar von den Rebellen eingehalten.

Die Situation schmälert Hoffnungen auf eine friedliche Regierungsübergabe in der ehemaligen französischen Kolonie. In weniger als einem Monat sollte in Burkina Faso gewählt werden. Am Dienstag wollten auch die Regierungschefs der Westafrikanischen Staaten (ECOWAS) in Nigeria über die Entwicklung in Burkina Faso beraten.

vek/Reuters/dpa

 
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Donnerstag, den 17. September 2015 um 05:34 Uhr

Putschversuch in Burkina Faso

Militärs halten Präsident und Regierung fest – Garde des gestürzten Präsidenten Compaore dringt in Präsidentenpalast ein

Ouagadougou – Militärs der Präsidialgarde halten in Burkina Faso den Interims-Staatschef Michel Kafando sowie Regierungschef Isaac Zida und weitere Regierungsmitglieder fest.

Die Prätorianergarde des vor einem Jahr gestürzten Präsidenten Blaise Compaore sei am Mittwoch während der Kabinettssitzung in den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Ouagadougou eingedrungen und hätten die Politiker dort festgesetzt, verlautete aus Sicherheitskreisen. Bewaffnete Militärs bezogen Stellungen rund um den Präsidentenpalast, wie ein AFP-Reporter berichtete.

Der Ende Oktober 2014 gestürzte Präsident Compaore hatte 27 Jahre an der Spitze des westafrikanischen Landes gestanden. Unter dem Druck von Massenprotesten gegen eine Verfassungsänderung, mit der sich Compaore eine weitere Amtszeit sichern wollte, musste er schließlich zurücktreten. Für den 11. Oktober sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Burkina Faso geplant. (APA, 16.9.2015)

 
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